FAQ
Häufig gestellte Fragen
Als Forschungsnetzwerk bemühen wir uns gemeinsam um Lösungen für die urbane Produktion der Zukunft.
Verbesserung der Lebensqualität: Die Öffnung einer Fabrik kann zur Verbesserung der Lebensqualität im Quartier beitragen, indem sie neue Arbeitsmöglichkeiten, Bildungsangebote und soziale Aktivitäten fördert.
Partnerschaften und Zusammenarbeit: Die Fabrik kann Partnerschaften mit lokalen Organisationen, Schulen oder Kommunen eingehen, um gemeinsame Projekte oder Programme zur Verbesserung der Angebote im Quartier zu initiieren.
Kurze Wege zu Orten der Arbeit: Kürzere Wege bedeuten weniger Zeit im Pendelverkehr. Mitarbeitende gewinnen zusätzliche Zeit für private Aktivitäten, weniger Stress und eine gesteigerte Verbundenheit zum Unternehmen. Zudem werden Ressourcen geschont.
Soziale Integration: Die Einbindung von produzierenden Unternehmen über Gemeinschaftsprojekte und Maßnahmen zur Förderung der sozialen Interaktion können das Zusammengehörigkeitsgefühl und die soziale Integration im Quartier stärken.
Wirtschaftliche Chancen: Die Umsetzung von Maßnahmen kann wirtschaftliche Impulse generieren, neue Arbeitsplätze schaffen und lokale Unternehmen stärken.
Auf diese Frage antworten unsere Forschungspartner:
Verbesserte Beziehungen zu Nachbarn: Der Austausch von Ressourcen stärkt die Beziehungen zu den Anwohnern und anderen lokalen Akteuren. Wir werden positiv wahrgenommen und unser Image im Quartier verbessert sich.
Informationsaustausch beschleunigt Prozesse: Durch Vernetzung und Kommunikation mit Schlüsselakteur:innen gelangen wir deutlich schneller an relevante Informationen. Wir können frühzeitiger auf Veränderungen reagieren und gemeinsam Lösungen suchen.
Innovationsförderung und neue Geschäftsmodelle: Der Austausch von Wissen und Ideen mit Bildungseinrichtungen aber auch anderen Unternehmen im Quartier öffnet unsere Augen für innovative Ansätzen und Produkte. Wir gründen neue Allianzen in unserer Nähe.
Fachkräfteentwicklung: Die Erhöhung unsere Sichtbarkeit durch Vernetzung im Umfeld sowie durch Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen ermöglicht es uns, Fachkräfte zu finden und unseren Mitarbeitenden Angebote zur konstanten Weiterentwicklung anzubieten. Das macht uns zukunftsfähig und steigert die Mitarbeiterzufriedenheit.
Stärkung der lokalen Wirtschaft: Durch die Öffnung und die Zusammenarbeit mit Nachbarn finden wir neue Produktionspartner aber auch Absatzmärkte in unserer Stadt. Unser Unternehmen und unsere Produkte werden positiv wahrgenommen und wir dadurch unterstützt.
Effizienzsteigerung: Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen führt zu einer effizienteren Nutzung von z.B. Energie, Wasser und anderen Rohstoffen.
Stärkung der sozialen Verantwortung: Durch Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft zeigen wir als Unternehmen, dass wir soziale Verantwortung übernehmen und wir dienen als Beispiel für andere Unternehmen.
„Urbane Produktion“ prägt als Vision bereits seit vielen Jahren die Debatten zur Zukunft unserer Städte. Der Erhalt oder die Neuansiedlung von Arbeitsplätzen in produzierenden Unternehmen in zentraler Lage bieten vielfältige Vorteile für die Bereiche Mobilität, Versorgung der Stadtgesellschaft und Ressourceneffizienz.
Eine „Urbane Fabrik“ ist die konkrete Umsetzung dieser Vision. Sie erkennt die mögliche positive Einflussnahme auf ihr Umfeld. Sie sucht aktiv Austausch und ist sich der Verantwortung für das Gemeinwohl im Quartier bewusst. Ihre Gebäudesysteme werden stadtverträglich geplant und gebaut. Innovative Mobilitätskonzepte integrieren auch die Interessen der Nachbarn. „Urbane Fabriken“ stellen Ressourcen wie z.B. Energie, Wasser oder Abprodukte zur Verfügung und binden die ihnen angebotenen Ressourcen in den eigenen Produktionsprozess ein. Sie stellen Orte der Begegnung zur Verfügung und fördert das „Gute Leben“ in der Stadt.
Die Möglichkeiten einer Verbesserung innerhalb der eigene Grenzen sind auf Grund vieler Faktoren limitiert. Um weitere Potentiale heben zu können braucht es alternative Ansätze. Der Zusammenschluss mit interessierten Akteur:innen auf beiden Seiten des Werkzauns ermöglicht die Suche nach Kooperationen und Austauschmöglichkeiten von Ressourcen über Grenzen hinweg.
Den Anfang muss nicht die Umsetzung einer kostenintensiven Maßnahme sein. Temporäre Maßnahmen wie ein Quartiersfest, die Durchführung von Werkführungen oder das Angebot von Sharing-Modellen vertiefen Kontakte und öffnen das Bewusstsein für weitere Ideen.
Ein aktives Netzwerk nutzt regelmäßig einen Ort der Begegnung und ist offen für neue Mitglieder.
Bucherer M, Sonntag R, Wiens V & Kliemannel F (2023): Initiierung von Netzwerken im Quartier. Braunschweig: Universitaetsbibliothek Braunschweig. DOI: 10.24355/dbbs.084-202312010909-0
Bucherer M et al. (2019): Urban Factory – Entwicklung ressourceneffizienter Fabriken in der Stadt – Abschlussbericht Teil 1: Theoretische Grundlagen & Hypothesen. Braunschweig: Universitaetsbibliothek Braunschweig. DOI: 10.24355/dbbs.084-201909121223-0
Bucherer M et al. (2019): Urban Factory – Entwicklung ressourceneffizienter Fabriken in der Stadt – Abschlussbericht Teil 2: Empirische Untersuchungen: Methoden, Ergebnisse, Schlussbetrachtung. Braunschweig: Universitätsbibliothek Braunschweig. DOI: 10.24355/dbbs.084-201909121224-0
Bucherer M et al. (2019): Urban Factory – Entwicklung ressourceneffizienter Fabriken in der Stadt – Abschlussbericht Teil 3: Empirische Untersuchungen: Anhang. Braunschweig: Universitätsbibliothek Braunschweig. DOI: 10.24355/dbbs.084-201909121225-0
Bucherer M et al. (2019): Urban Factory – Entwicklung ressourceneffizienter Fabriken in der Stadt – Abschlussbericht Teil 4: Maßnahmenkatalog zur Anpassung von urbanen Fabriken. Braunschweig: Universitätsbibliothek Braunschweig. DOI: 10.24355/dbbs.084-201909121226-0
Kreuz F, Juraschek M, Bucherer M et al (2019): Urban Factories – Interdisciplinary Perspectives on Resource Efficiency. In: Elbert R, Friedrich C, Boltze M, Pfohl H (Hg.) (2019): Urban Freight Transportation Systems. Amsterdam, Oxford, Cambridge: Elsevier, S. 41-52. ISBN: 978-0-128-17362-6
Juraschek M, Kreuz F, Bucherer M, Sonntag R, Schnabel F, Hoffschröer H et al. (2018): Die Ressourcen der urbanen Fabrik. Definitionen und Erläuterungen aus dem Forschungsprojekt Urban Factory. Braunschweig. DOI: 10.24355/dbbs.084-201812131337-0
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